Was die Jahresarbeitsentgeltgrenze bedeutet

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze ist vor allem für den Krankenversicherungsschutz maßgeblich. Sie darf nicht verwechselt werden mit der Beitragsbemessungsgrenze.

Die Beitragsbemessungsgrenze wird für den jeweiligen Sozialversicherungszweig festgelegt. Nur bis zu dieser Grenze muss der Arbeitnehmer prozentual seine Sozialversicherungen zahlen. Das Einkommen das über dieser Grenze liegt ist damit sozialversicherungsfrei. Es wird nicht weiter berücksichtigt.

KrankenversicherungDabei wird bei den Beitragsbemessungsgrenzen zwischen den alten und neuen Bundesländern unterschieden. Die Unterscheidung erfolgt aber auch zwischen den einzelnen Sozialversicherungszweigen wie der Rentenversicherung oder der Kranken- und Pflegeversicherung.

Eine Anpassung wird jedes Jahr vorgenommen

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze ist in erster Linie für die gesetzliche Krankenversicherung maßgeblich, wie man hier auf der Webseite von Gesetzliche-Krankenkassen.eu lesen kann. Viele Arbeitnehmer fühlen sich in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht gut aufgehoben. Sie spüren Unterschiede zu der privaten Krankenversicherung.

So haben sie beispielsweise nicht das Recht auf freie Arztwahl. Auch die kostenlose Untersuchung durch den Chefarzt ist für sie nicht automatisch vorgesehen. Sie würden daher gerne in die private Krankenversicherung wechseln die in ihren Augen viele Vorteile bietet.

Dies ist jedoch nicht ohne Weiteres möglich, denn die Privatversicherung ist laut Krankenversicherung-private.net für Selbständige und Freiberufler am sinnvollsten. Aber auch höher Verdienende haben die Möglichkeit hier einzutreten. Hier zählt die Jahresarbeitsentgeltgrenze. Viele gesetzliche Krankenversicherungen leiden jedoch durch die Abwanderung von höher Verdienenden, denn sie gewähren auch höhere Beiträge.

Beitrag nicht an Einkommen gebunden

Zusätzlich zu den anscheinend besseren Leistungen hat die private Krankenversicherung einen weiteren Vorteil. Ihr Beitrag ist nicht an das Einkommen gebunden sondern richtet sich nach dem Versicherten. So ist beispielsweise sein Alter und Geschlecht relevant. Durch die höhere Lebenserwartung müssen Frauen in der Regel höhere Beiträge zahlen.

Außerdem kann der Versicherte seinen Versicherungsschutz und damit auch seine Beiträge selber bestimmen. Viele Versicherungen bieten kostenfreie Behandlungen von Heilpraktikern an. Sollte der Versicherungsnehmer auf diese Leistung keinen Wert legen, so kann er sie streichen und dadurch den Beitrag senken.

Der Gesetzgeber legt die Werte für die Jahresarbeitsentgeltgrenze und die Beitragsbemessungsgrenze jährlich zum 1. Januar neu fest. Dies ist schon wegen der jährlichen Inflationsrate notwendig. Für den Arbeitnehmer kann dies aber bedeuten, dass er im dritten Jahr unter dieser Grenze liegt und ein Wechsel in die private Krankenversicherung nicht mehr möglich ist.

Um sich über die aktuelle Jahresarbeitsentgeltgrenze zu informieren, reicht ein Anruf bei der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung. Hier auf dieser Website kann man sich zur PKV informieren.