Das Tagesgeldkonto als Geldanlage

Ein Tagesgeldkonto ist mit einem Sparbuch vergleichbar. Der Sparer zahlt sein angespartes Kapital auf das Tagesgeldkonto ein und erhält darauf seine Zinsen.

ITagesgeldkontom Gegensatz zum Sparbuch kann der Inhaber eines Tagesgeldkontos täglich über seine gesamte Geldanlage verfügen. Er hat keine Kündigungsfristen, wie sie beispielsweise beim Sparbuch bestehen. Trotz dieses entscheidenden Vorteils werden dem Kunden für ein Tagesgeldkonto höhere Zinsen gewährt als auf einem Sparbuch.

Diese Zinsen sind abhängig vom Marktniveau und können ständig variieren. Um eine grobe Vorstellung über den Unterschied der Verzinsung zu erhalten, kann man davon ausgehen, dass die Verzinsung für ein Sparbuch bei 0,05 Prozent liegt, während die Zinsen für ein Tagesgeldkonto weit höher liegen. Einige Geldinstitute zahlen sogar noch höhere Zinsen, deswegen sollte man einen Sparkonten Vergleich machen und so die besten Sparzinsen am Markt herausfinden.

Der Vorteil der elektronischen Kontoführung

Als Grund für diese vergleichsweise hohe Verzinsung ist möglicherweise die technische Entwicklung zu sehen. Ein Tagesgeldkonto wird in der Regel als Online-Konto angeboten. Sämtliche Buchungen sollen online erfolgen. Das Geldinstitut spart dadurch die Verwaltungsgebühren der eigenen Mitarbeiter.

Interessenten an einem Tagesgeldkonto können aber beruhigt sein. Die meisten Kundenberater sind gerne bereit auszuhelfen. Sie beraten über die Art der Anwendung. Viele Kundenberater sind sogar bereit die eine oder andere Buchung vorzunehmen.

Wie bereits erwähnt, richtet sich die Verzinsung nach dem Marktniveau. Welche Geldanlagen im Vergleich miteinander die besten Renditen erwarten können, hängt im wesentlichen von der möglichen Anlegedauer des Geldes und der Risikobereitschaft des Anlegers ab. Die Zinsen können jederzeit schwanken und sich teilweise auch nach unten bewegen. Trotzdem lohnt sich vor der Anschaffung eines Tagesgeldkontos ein Vergleich zwischen den einzelnen Geldinstituten. Ein momentaner Eindruck über die Zinshöhe lässt auch die langfristige Höhe der Zinsen erahnen. Welches die beste Geldanlage für die eigene Anlagestrategie ist, darüber erhält man hier weitere Informationen.

Außerdem zahlen die einzelnen Banken und Geldinstitute die Zinsen in unterschiedlichen Intervallen aus. Es werden jährliche, vierteljährliche und auch monatliche Auszahlungen angeboten. Der Vorteil bei einer monatlichen oder auch vierteljährlichen Auszahlung liegt auf der Hand. Der Sparer profitiert von den Zinseszinsen und kann sofort über die ausgezahlten Zinsen verfügen.

Probleme der Geldinstitute

Immer mehr Geldinstitute versuchen mit hohen Zinsen Neukunden zu gewinnen. Der Grund liegt auf der Hand. Die Banken können mit dem angelegten Geld ihrer Kunden arbeiten. Je mehr Kunden sie haben, desto mehr Kapital steht ihnen in der Regel zu Verfügung. Außerdem wird das Risiko minimiert. Da bei einem Tagesgeldkonto keine Kündungsfristen existieren, könnten alle Sparer zum gleichen Zeitpunkt ihr  gesamtes Geld vom Konto abheben. Geld, mit dem das Geldinstitut arbeitet. Zwar ist diese Annahme sehr theoretisch, dennoch wird das Risiko bei vielen Kunden immer weiter minimiert.

Neben den hohen Zinsen versuchen einige Geldinstitute ihre Kunden auch durch einen Bonus zu locken. Diesen Bonus erhalten sie quasi als Startkapital ihrem Tagesgeldkonto gut geschrieben. Auch hier lohnt sich ein Vergleich.