Die Bundesanleihen als sichere Geldanlage

Bundesanleihen, kurz Bunds genannt, dienen der Bundesrepublik Deutschland, um das Haushaltsdefizit zu finanzieren. Seit etwa 60 Jahren gibt es diese Art der attraktiven Geldanlage.

BundesanleihenDabei werden Bundesanleihen, welche auch Staatsanleihen genann werden, in der Regel mit einer Laufzeit von 10 oder 30 Jahren herausgegeben. Es handelt sich deshalb um eine langfristige Geldanlage. Wichtig für Anleger ist auch, dass es keinen Mindestanlagebetrag gibt. Demzufolge können auch Kleinanleger von dieser Geldanlage in Staatsanleihen profitieren. Schließlich gelten Bundesanleihen als besonders sicher. Der Bund ist bisher noch allen Rückzahlungsforderungen gerecht geworden, in Bundesanleihen kann man also sicher und gut Geld-anlegen.

In der Regel werden Bundesanleihen in Euro herausgegeben, aber auch hier gibt es Sonderregelungen. In wenigen Sonderfällen werden Bundesanleihen in US Dollar herausgegeben. In diesem Fall erfolgt auch die Zinszahlung in US Dollar. Es gibt ein Menge an unterschiedlichen Formen von Bundesanleihen, wie die Bundesschatzbriefe oder Bundesobligationen.

 Zinsen liegen fest, aber Kurse können schwanken

Wenn man sein Geld in festverzinsliche Anleihen anlegen möchte, dann sollte man beachten, daß die Höhe der Zinsen beim Kauf über den Kurs festgelegt werden. Die Zinsen werden normalerweise jährlich ausgezahlt. Gerade sicherheitsorientierte Investoren profitieren von dieser festen Höhe. Andererseits kann dieser Aspekt auch negative Auswirkungen haben. Schließlich handelt es sich um eine langfristige Geldanlage. Auf dem Zinsmarkt kann in der Zeit viel passieren und die marktüblichen Zinsen können steigen. Mehr Informationen über festverzinsliche Wertpapiere kann man hier auf dieser Webseite von Geld-anlegen.eu erhalten.

Für Investoren, die sich für Bundeswertpapiere interessieren, ist der Kauf denkbar einfach. Der Ankauf ist grundsätzlich bei Banken und Sparkassen möglich. Diese berechnen für die Verwahrung eine kleine Gebühr. Früher war ein Erwerb direkt über die Bundesrepublik Deutschland möglich. Dabei  musste bei der Finanzagentur ein Konto eingerichtet werden. Dieses Konto wurde kostenlos geführt und konnte beispielsweise online angelegt werden. Anschließend wurden auf diesem Schuldbuchkonto alle Wertpapiere verzeichnet. Leider wurde diese Möglichkeit 2012 abgeschafft.

Vorzeitiger Verkauf möglich

Obwohl Bundesanleihen feste Laufzeiten haben, ist auch ein vorzeitiger Verkauf möglich. Dieser sollte der Einfachheit halber über das Institut erfolgen, bei dem die Bundesanleihen gekauft wurden. Dabei erfolgt die Rückzahlung zum Nennwert. Es ist also mit einem Kursrisiko zu rechnen. Anleger müssen demnach mit einem Kursverlust rechnen, andererseits können sie bei einem sinkenden Kapitalmarktzinsniveau möglicherweise auch einen Kursgewinn realisieren.

Abschließend ist festzustellen, daß auch Kleinanleger in Staatsanleihen Geld anlegen können, da kein Mindestanlagebetrag besteht. Wegen der hohen Sicherheit, die durch die Rückzahlung durch die Bundesrepublik Deutschland, gewährleistet ist, sind Bundesanleihen eine lukrativere Alternative als Unternehmensanleihen.

Bei einer langfristigen Geldanlage sollte man das Kursrisiko im Auge behalten. Anleihen sind für Investoren ungeeignet, deren Finanzlage unsicher ist. Für sie ist eine kurzfristige Art der Geldanlage wahrscheinlich besser geeignet. Hier würde sich das Tagesgeld anbieten. Das Tagesgeld ist täglich verfügbar und bietet eine ähnlich hohe Sicherheit.