Die wirtschaftlichen Folgen der Flüchtlingskrise

Im Jahr 2015 werden über eine Million Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Das wird unsere Gesellschaft verändern, nicht nur gesellschaftlich, sondern auch wirtschaftlich.

Welche Kosten kommen auf uns zu?

GeldanlageDie finanziellen Belastungen belaufen sich alleine für 2015 auf etwa 15 Milliarden Euro, das IFO Institut geht sogar von 21 Milliarden Euro aus. Es ist schwierig hier genaue Zahlen zu erhalten, denn es gibt verschiedene Berechnungsgrundlagen. Wenn man neben dem Unterhalt auch die Wohnungskosten, die Gesundheitskosten und Weiterbildungskosten mit einbezieht, dann wird sich der Betrag wohl eher bei über 20 Milliarden Euro in 2015 belaufen.

Wenn nächstes Jahr nochmal 1 Millionen Flüchtlinge kommen sollten, dann wird klar, daß nicht nur logistisch die Probleme entstehen, sondern auch die Finanzen gesprengt werden. Noch mal weitere 20 bis 25 Milliarden zusätzlich und man kommt auf etwa 50 Milliarden Euro Zusatzkosten im Jahr. Das wird nicht ohne Steuererhöhungen machbar sein. Das sollte die Politik auch endlich offen aussprechen.

Zum Vergleich: Im Jahr 2015 wurden im Bundeshaushalt nur etwa 15 Milliarden Euro für Bildung ausgegeben. Also für alle Schulen, Kindergärten, Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Es werden auch viele neue Arbeitsplätze im öffentlichen Bereich entstehen müssen, vor allem in der Verwaltung und bei der Bildung. Hunderttausende zusätzliche Kinder werden an die Schulen strömen, das wird ein große Herausforderung werden. Und es wird kosten, denn diese Jobs werden alleine aus Steuermitteln gezahlt werden.

Fazit: Durch die Flüchtlingspolitik kommen auch in finanzieller Hinsicht große Herausforderungen auf uns zu. Spätestens in 2017 werden Steuererhöhungen nicht zu vermeiden sein.

Die Bundesanleihen als sichere Geldanlage

Bundesanleihen, kurz Bunds genannt, dienen der Bundesrepublik Deutschland, um das Haushaltsdefizit zu finanzieren. Seit etwa 60 Jahren gibt es diese Art der attraktiven Geldanlage.

BundesanleihenDabei werden Bundesanleihen, welche auch Staatsanleihen genann werden, in der Regel mit einer Laufzeit von 10 oder 30 Jahren herausgegeben. Es handelt sich deshalb um eine langfristige Geldanlage. Wichtig für Anleger ist auch, dass es keinen Mindestanlagebetrag gibt. Demzufolge können auch Kleinanleger von dieser Geldanlage in Staatsanleihen profitieren. Schließlich gelten Bundesanleihen als besonders sicher. Der Bund ist bisher noch allen Rückzahlungsforderungen gerecht geworden, in Bundesanleihen kann man also sicher und gut Geld-anlegen.

In der Regel werden Bundesanleihen in Euro herausgegeben, aber auch hier gibt es Sonderregelungen. In wenigen Sonderfällen werden Bundesanleihen in US Dollar herausgegeben. In diesem Fall erfolgt auch die Zinszahlung in US Dollar. Es gibt ein Menge an unterschiedlichen Formen von Bundesanleihen, wie die Bundesschatzbriefe oder Bundesobligationen.

 Zinsen liegen fest, aber Kurse können schwanken

Wenn man sein Geld in festverzinsliche Anleihen anlegen möchte, dann sollte man beachten, daß die Höhe der Zinsen beim Kauf über den Kurs festgelegt werden. Die Zinsen werden normalerweise jährlich ausgezahlt. Gerade sicherheitsorientierte Investoren profitieren von dieser festen Höhe. Andererseits kann dieser Aspekt auch negative Auswirkungen haben. Schließlich handelt es sich um eine langfristige Geldanlage. Auf dem Zinsmarkt kann in der Zeit viel passieren und die marktüblichen Zinsen können steigen. Mehr Informationen über festverzinsliche Wertpapiere kann man hier auf dieser Webseite von Geld-anlegen.eu erhalten.

Für Investoren, die sich für Bundeswertpapiere interessieren, ist der Kauf denkbar einfach. Der Ankauf ist grundsätzlich bei Banken und Sparkassen möglich. Diese berechnen für die Verwahrung eine kleine Gebühr. Früher war ein Erwerb direkt über die Bundesrepublik Deutschland möglich. Dabei  musste bei der Finanzagentur ein Konto eingerichtet werden. Dieses Konto wurde kostenlos geführt und konnte beispielsweise online angelegt werden. Anschließend wurden auf diesem Schuldbuchkonto alle Wertpapiere verzeichnet. Leider wurde diese Möglichkeit 2012 abgeschafft.

Vorzeitiger Verkauf möglich

Obwohl Bundesanleihen feste Laufzeiten haben, ist auch ein vorzeitiger Verkauf möglich. Dieser sollte der Einfachheit halber über das Institut erfolgen, bei dem die Bundesanleihen gekauft wurden. Dabei erfolgt die Rückzahlung zum Nennwert. Es ist also mit einem Kursrisiko zu rechnen. Anleger müssen demnach mit einem Kursverlust rechnen, andererseits können sie bei einem sinkenden Kapitalmarktzinsniveau möglicherweise auch einen Kursgewinn realisieren.

Abschließend ist festzustellen, daß auch Kleinanleger in Staatsanleihen Geld anlegen können, da kein Mindestanlagebetrag besteht. Wegen der hohen Sicherheit, die durch die Rückzahlung durch die Bundesrepublik Deutschland, gewährleistet ist, sind Bundesanleihen eine lukrativere Alternative als Unternehmensanleihen.

Bei einer langfristigen Geldanlage sollte man das Kursrisiko im Auge behalten. Anleihen sind für Investoren ungeeignet, deren Finanzlage unsicher ist. Für sie ist eine kurzfristige Art der Geldanlage wahrscheinlich besser geeignet. Hier würde sich das Tagesgeld anbieten. Das Tagesgeld ist täglich verfügbar und bietet eine ähnlich hohe Sicherheit.

Das Tagesgeldkonto als Geldanlage

Ein Tagesgeldkonto ist mit einem Sparbuch vergleichbar. Der Sparer zahlt sein angespartes Kapital auf das Tagesgeldkonto ein und erhält darauf seine Zinsen.

ITagesgeldkontom Gegensatz zum Sparbuch kann der Inhaber eines Tagesgeldkontos täglich über seine gesamte Geldanlage verfügen. Er hat keine Kündigungsfristen, wie sie beispielsweise beim Sparbuch bestehen. Trotz dieses entscheidenden Vorteils werden dem Kunden für ein Tagesgeldkonto höhere Zinsen gewährt als auf einem Sparbuch.

Diese Zinsen sind abhängig vom Marktniveau und können ständig variieren. Um eine grobe Vorstellung über den Unterschied der Verzinsung zu erhalten, kann man davon ausgehen, dass die Verzinsung für ein Sparbuch bei 0,05 Prozent liegt, während die Zinsen für ein Tagesgeldkonto weit höher liegen. Einige Geldinstitute zahlen sogar noch höhere Zinsen, deswegen sollte man einen Sparkonten Vergleich machen und so die besten Sparzinsen am Markt herausfinden.

Der Vorteil der elektronischen Kontoführung

Als Grund für diese vergleichsweise hohe Verzinsung ist möglicherweise die technische Entwicklung zu sehen. Ein Tagesgeldkonto wird in der Regel als Online-Konto angeboten. Sämtliche Buchungen sollen online erfolgen. Das Geldinstitut spart dadurch die Verwaltungsgebühren der eigenen Mitarbeiter.

Interessenten an einem Tagesgeldkonto können aber beruhigt sein. Die meisten Kundenberater sind gerne bereit auszuhelfen. Sie beraten über die Art der Anwendung. Viele Kundenberater sind sogar bereit die eine oder andere Buchung vorzunehmen.

Wie bereits erwähnt, richtet sich die Verzinsung nach dem Marktniveau. Welche Geldanlagen im Vergleich miteinander die besten Renditen erwarten können, hängt im wesentlichen von der möglichen Anlegedauer des Geldes und der Risikobereitschaft des Anlegers ab. Die Zinsen können jederzeit schwanken und sich teilweise auch nach unten bewegen. Trotzdem lohnt sich vor der Anschaffung eines Tagesgeldkontos ein Vergleich zwischen den einzelnen Geldinstituten. Ein momentaner Eindruck über die Zinshöhe lässt auch die langfristige Höhe der Zinsen erahnen. Welches die beste Geldanlage für die eigene Anlagestrategie ist, darüber erhält man hier weitere Informationen.

Außerdem zahlen die einzelnen Banken und Geldinstitute die Zinsen in unterschiedlichen Intervallen aus. Es werden jährliche, vierteljährliche und auch monatliche Auszahlungen angeboten. Der Vorteil bei einer monatlichen oder auch vierteljährlichen Auszahlung liegt auf der Hand. Der Sparer profitiert von den Zinseszinsen und kann sofort über die ausgezahlten Zinsen verfügen.

Probleme der Geldinstitute

Immer mehr Geldinstitute versuchen mit hohen Zinsen Neukunden zu gewinnen. Der Grund liegt auf der Hand. Die Banken können mit dem angelegten Geld ihrer Kunden arbeiten. Je mehr Kunden sie haben, desto mehr Kapital steht ihnen in der Regel zu Verfügung. Außerdem wird das Risiko minimiert. Da bei einem Tagesgeldkonto keine Kündungsfristen existieren, könnten alle Sparer zum gleichen Zeitpunkt ihr  gesamtes Geld vom Konto abheben. Geld, mit dem das Geldinstitut arbeitet. Zwar ist diese Annahme sehr theoretisch, dennoch wird das Risiko bei vielen Kunden immer weiter minimiert.

Neben den hohen Zinsen versuchen einige Geldinstitute ihre Kunden auch durch einen Bonus zu locken. Diesen Bonus erhalten sie quasi als Startkapital ihrem Tagesgeldkonto gut geschrieben. Auch hier lohnt sich ein Vergleich.

Was die Jahresarbeitsentgeltgrenze bedeutet

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze ist vor allem für den Krankenversicherungsschutz maßgeblich. Sie darf nicht verwechselt werden mit der Beitragsbemessungsgrenze.

Die Beitragsbemessungsgrenze wird für den jeweiligen Sozialversicherungszweig festgelegt. Nur bis zu dieser Grenze muss der Arbeitnehmer prozentual seine Sozialversicherungen zahlen. Das Einkommen das über dieser Grenze liegt ist damit sozialversicherungsfrei. Es wird nicht weiter berücksichtigt.

KrankenversicherungDabei wird bei den Beitragsbemessungsgrenzen zwischen den alten und neuen Bundesländern unterschieden. Die Unterscheidung erfolgt aber auch zwischen den einzelnen Sozialversicherungszweigen wie der Rentenversicherung oder der Kranken- und Pflegeversicherung.

Eine Anpassung wird jedes Jahr vorgenommen

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze ist in erster Linie für die gesetzliche Krankenversicherung maßgeblich, wie man hier bei Gesetzliche-Krankenkassen lesen kann. Viele Arbeitnehmer fühlen sich in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht gut aufgehoben. Sie spüren Unterschiede zu der privaten Krankenversicherung. So haben sie beispielsweise nicht das Recht auf freie Arztwahl. Auch die kostenlose Untersuchung durch den Chefarzt ist für sie nicht automatisch vorgesehen. Sie würden daher gerne in die private Krankenversicherung wechseln die in ihren Augen viele Vorteile bietet.

Dies ist jedoch nicht ohne Weiteres möglich, denn die private Krankenversicherung ist laut der Webseite Krankenversicherung-private.net in erster Linie für Selbständige und Freiberufler gedacht. Aber auch höher Verdienende haben die Möglichkeit hier einzutreten. Hier zählt die Jahresarbeitsentgeltgrenze. Sie liegt im Jahr 2013 bei einem jährlichen Bruttoeinkommen von etwa 52.200,– €. Viele gesetzliche Krankenversicherungen leiden jedoch durch die Abwanderung von höher Verdienenden, denn sie gewähren auch höhere Beiträge.

Beitrag nicht an Einkommen gebunden

Zusätzlich zu den anscheinend besseren Leistungen hat die private Krankenversicherung einen weiteren Vorteil. Ihr Beitrag ist nicht an das Einkommen gebunden sondern richtet sich nach dem Versicherten. So ist beispielsweise sein Alter und Geschlecht relevant. Durch die höhere Lebenserwartung müssen Frauen in der Regel höhere Beiträge zahlen.

Außerdem kann der Versicherte seinen Versicherungsschutz und damit auch seine Beiträge selber bestimmen. Viele Versicherungen bieten kostenfreie Behandlungen von Heilpraktikern an. Sollte der Versicherungsnehmer auf diese Leistung keinen Wert legen, so kann er sie streichen und dadurch den Beitrag senken.

Der Gesetzgeber legt die Werte für die Jahresarbeitsentgeltgrenze und die Beitragsbemessungsgrenze jährlich zum 1. Januar neu fest. Dies ist schon wegen der jährlichen Inflationsrate notwendig. Für den Arbeitnehmer kann dies aber bedeuten, dass er im dritten Jahr unter dieser Grenze liegt und ein Wechsel in die private Krankenversicherung nicht mehr möglich ist. Um sich über die aktuelle Jahresarbeitsentgeltgrenze zu informieren, reicht  ein Anruf bei der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung. Hier kann sich der Arbeitnehmer informieren um langfristig planen zu können.